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Market Insights
17 min

Am Puls der Märkte (Euro-Ausgabe)

Unsere Marktexperten liefern aktuelle Einschätzungen von Wirtschafts- und Marktentwicklungen, die unsere Kunden beschäftigen.

Market Insights Team 

IM ÜBERBLICK 

  • Stabile Weltkonjunktur, steigende Gewinne auf breiter Front, expansive Fiskalpolitik – das Umfeld für Aktien bleibt gut. 
  • Wegen der hohen Bewertungen glauben wir, dass in den USA vor allem steigende Gewinne und nicht steigende Bewertungen die Kurse treiben. Da die Wirtschaft wieder stärker wächst und die Bewertungen fairer werden, bevorzugen wir hier Mid Caps und Substanzwerte. 
  • Außerhalb der USA scheinen uns vor allem europäische und japanische Aktien interessant – wegen des zunehmenden Wirtschaftswachstums, der fairen Bewertungen und der sehr expansiven Fiskalpolitik. 
  • Da die Spreads weltweit eng sind wie selten, achten wir bei Credits weiter auf Qualität. 

   

  • Wirtschaft & Märkte


    Wirtschaft & Märkte

    Dollarabwertung? 

    UNSERE SICHT 

    • 2025 wertete der US-Dollar gegenüber Industrieländer- wie auch Emerging-MarketWährungen ab. 

    • 2026 könnte er weiter nachgeben – leicht gegenüber dem Euro und stark gegenüber Emerging-Market-Währungen. 

    • Die anhaltende Dollarschwäche (aufgrund der US-Politik) könnte Emerging-Markt-Anlagen guttun.

    Weiter stabiler Weltwirtschaftsausblick 

    UNSERE SICHT  

    • Den Daten zufolge lässt die Weltkonjunktur nicht nach. Das Wachstum ist mäßig, aber stabil.

    • Steigende Frühindikatoren sprechen für eine gute Konjunktur und weitere KI-Investitionen, vor allem in den USA und Europa. 

    • Dennoch bleiben Risikofaktoren wie ein nachlassendes Interesse an Technologiewerten, Inflation, Handelskonflikte und die unsichere Weltlage.

    Mögliche Ertragsunterschiede durch unterschiedliche Geldpolitik

    UNSERE SICHT  

    • Jahrelang waren die Leitzinsentscheidungen weltweit synchron. Aber jetzt wird die Geldpolitik heterogener, weil sich die Konjunktur auseinanderentwickelt.

    • Aktive Anleihenmanager können das nutzen, um schwierigere Anleihenmärkte zu meiden und dort zu investieren, wo die Chancen am größten sind.

    Möglicher Gewinnanstieg auf breiter Front

    UNSERE SICHT  

    • Beim Gewinnwachstum lässt der Vorsprung der großen Technologiewerte gegenüber den übrigen Aktien nach. 

    • Wenn die Gewinne auf breiterer Front zulegen, nimmt auch die Marktbreite zu. 

    • Wenn die Hyperscaler mehr investieren, statt Aktien zurückzukaufen, könnte sich ihre Kursentwicklung der der übrigen Aktien annähern.


  • Industrieländeraktien: USA 
    Euro-Ausgabe

     

     

    USA

    large meter


     UNTERGEWICHTET      NEUTRAL      ÜBERGEWICHTET

     

     

    • Wegen der guten Rahmenbedingungen – mit besseren Gewinn- und Konjunkturerwartungen in diesem Jahr – sind wir optimistischer geworden. 
    • Die Bewertungen sind sehr hoch, sodass weiterhin vor allem Unternehmensgewinne für Ertrag sorgen werden. 
    • Geld- und Fiskalpolitik stützen den Markt noch immer. 
    • Wir bevorzugen Large und Mid Caps gegenüber Small Caps sowie Substanzwerte gegenüber Wachstumswerten.

     

    IM EINZELNEN
    LARGE CAPS
    • Die hohen Bewertungen bleiben ein Risiko, doch stiegen nicht nur die Kurse, sondern auch die Gewinne der Mega Caps kräftig. 
    • Wenn die Gewinne jetzt auf breiterer Front zulegen und sich die Konjunktur belebt, könnten Zykliker und Substanzwerte weiter aufholen.

       
    SMALL UND MID CAPS
    • Der starke US-Konsum hilft Small und Mid Caps, die vor allem im Inland aktiv sind. 
    • Die Bewertungen liegen noch immer unter denen von Large Caps. 
    • Small und Mid Caps sind meist zinssensitiver, sodass sie von fallenden Zinsen profitieren dürften.

       

     

    WACHSTUMSWERTE
    • Der Vorsprung der Technologie-MegaCaps beim Gewinnwachstum dürfte 2026 nachlassen. 
    • Wachstumstitel bleiben teuer. Eine gute Performance dürfte daher weiterhin hohe Unternehmensgewinne erfordern.



    SUBSTANZWERTE
    • Bei einer stärkeren Konjunktur könnten zyklische Substanzwerte Mehrertrag verzeichnen. 
    • Noch immer sind Substanzwerte günstiger als Wachstumswerte, was sie vergleichsweise attraktiv macht. 



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    Industrieländeraktien: Andere Länder 
    Euro-Ausgabe

     UNTERGEWICHTET      NEUTRAL    ÜBERGEWICHTET

    EUROPA OHNE GROSSBRITANNIEN
     
    people
    • Europas Wirtschaft wächst weiter, das Wachstum stabilisiert sich, und die deutschen Sondervermögen helfen. 
    • Niedrigere Zinsen sind gut für das Wirtschaftsklima, sodass die Einkaufsmanagerindizes steigen. 
    • Die Unternehmensgewinne dürften sich 2026 kräftig erholen.
       
    IM EINZELNEN

    • Die expansive Fiskalpolitik und die lockerere Geldpolitik helfen den Unternehmensgewinnen. Di
    • Die Bewertungen sind gestiegen. Künftig dürften die Kurse stärker den Unternehmensgewinnen folgen. 
    • Wegen der neuen Konkurrenz aus China sollte man mehr auf die Fundamentaldaten achten und gezielter investieren.
    GROSSBRITANNIEN

    people
    • Das britische Wirtschaftswachstum bleibt eher niedrig. Der schwächere Arbeitsmarkt dämpft den Konjunkturausblick, die angespannten Staatsfinanzen verhindern Konjunkturprogramme. 
    • Mit dem FTSE kann man aber umfassend in weltweite Entwicklungen investieren.
    IM EINZELNEN

    • Britische Banken bleiben trotz der jüngsten Mehrerträge vielversprechend – wegen ihrer guten Kapitalausstattung und ihrer stabilen Finanzen.
    • Mit dem FTSE kann man in führende Grundstoff-, Verteidigungs- und Konsumverbrauchsgüterwerte investieren. Großbritannien bleibt ein Markt für Einzelwertexperten.
    JAPAN

    people
    • Japanische Aktien profitieren von der starken Weltkonjunktur, der Aussicht auf Reallohnwachstum und der expansiven Fiskalpolitik. 
    • Dennoch bleiben Risiken wie die Spannungen mit China und die Sorge um die Staatsfinanzen.
       
    IM EINZELNEN

    • Corporate-Governance-Reformen sorgen weiter für Rückkäufe, Fusionen und Übernahmen und höhere Aktionärserträge. 
    • Die Gewinnrevisionen bleiben positiv, und die Bewertungen sind noch immer niedrig. Sorgen machen aber die steigenden Zinsen. 
    • Wegen der besseren Marktstimmung fließt wieder mehr Anlagekapital ins Land.

  • Emerging Markets
    Euro-Ausgabe

     UNTERGEWICHTET      NEUTRAL    ÜBERGEWICHTET

    AKTIEN
     
    people
    • Die Entspannung zwischen China und den USA hilft kurzfristig. Man gewinnt Zeit. 
    • Die jüngste Dollarstärke hat geschadet. Langfristig rechnen wir aber mit einer weiteren Dollarabwertung.
       
    IM EINZELNEN

    • Auch den Emerging Markets kann der Ausbau von KI und anderen Technologien nutzen. Außerdem verfügen sie über strategisch wichtige Rohstoffe. 
    • Richten Sie Ihr Portfolio so aus, dass es vom strukturellen Wachstum profitiert und sich die Währungs- und Liquiditätsrisiken in Grenzen halten.
    FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN

    people
    • Die hohen Mittelzuflüsse führten zu steigenden Bewertungen. 
    • Die Renditen sind gefallen, und die Fundamentaldaten haben sich verschlechtert. Im Langfristvergleich ist aber beides noch immer attraktiv.
       
    IM EINZELNEN

    • Weltweite Risiken treffen die Emerging Markets stärker. Umso wichtiger ist die Länderauswahl. 
    • Trotz der unsicheren Weltlage und der Handelskonflikte sind die Emerging Markets stabil. Die Assetklasse bietet weiter attraktive Chancen.
    LOKALWÄHRUNGSANLEIHEN

    people
    • Wegen der hohen Realrenditen könnten die Zinsen in den Emerging Markets weiter gesenkt werden. 
    • Die Fundamentaldaten bleiben gut, während die Staatsfinanzen der Industrieländer zuletzt schwächer wurden.
       
    IM EINZELNEN

    • Die Assetklasse ist von Natur aus eine eher taktische Anlage. Sie ist volatil, mit hohen Währungsrisiken. 
    • Wegen der Euroaufwertung gegenüber den Emerging-Market-Währungen bleiben wir vorerst neutral positioniert.


  • Anleihen
    Euro-Ausgabe

     UNTERGEWICHTET      NEUTRAL      ÜBERGEWICHTET

    US-STAATSANLEIHEN

    tick-2
    • Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt könnten schwächeln, aber die Inflationserwartungen lassen nach. 
    • Die Zölle könnten aber die Inflation anheizen und es der Fed nicht leicht machen. 
    • Tendenziell rechnen wir aber mit weiteren leichten Zinssenkungen.
    IM EINZELNEN
    • Wir bleiben wegen der eher schwächeren Konjunktur neutral positioniert. 
    • Beschäftigung, Lohnentwicklung und Arbeitslosenzahlen bleiben wichtige Indikatoren.
       
    INVESTMENTGRADE USA

    people
    • Die Fundamentaldaten bleiben wegen der wieder höheren Margen und freien Cashflows recht gut. 
    • Die Spreads liegen weiter nur knapp über ihren Allzeittiefs. 
    • Hohe Mittelzuflüsse stützen die hohen Bewertungen.

       
    IM EINZELNEN
    • Da die Fed die Zinsen eher weiter senkt, bleiben wir zuversichtlich. 
    • Investmentgrade-Anleihen profitieren wegen ihrer längeren Duration stärker von Zinssenkungen als High Yield. 
    • Wegen der engen Spreads achten wir auf Qualität.
    INVESTMENTGRADE EURORAUM 

    people
    • Die soliden Fundamentaldaten und die gute Markttechnik sorgen für hohe Bewertungen. 
    • Europas expansive Fiskalpolitik dürfte u.a. dem Vereidigungs- und dem Versorgersektor nützen. 
    • Die Spreads sind heute eng wie selten. 
    IM EINZELNEN
    • Trotz der engen Spreads sind die Renditen hoch. 
    • Der Konjunkturausblick ist mäßig, aber die niedrige Inflation hilft InvestmentgradeAnleihen. 
    • Bei den derzeitigen Bewertungen halten wir defensive Investmentgrade-Titel für interessanter als High Yield.
    EURORAUM-STAATSANLEIHEN*

    people
    • Weil die EZB ihre Zinssenkungen beendet hat, sind die Bewertungen nicht mehr günstig. 
    • Der expansiven Fiskalpolitik in manchen Ländern steht der Haushaltsstreit in anderen gegenüber. 
    • Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben werden voraussichtlich das Wachstum fördern.
    IM EINZELNEN
    • Wir sind nicht mehr ganz so zuversichtlich, vor allem wegen der Konjunkturdaten und der relativen Bewertung gegenüber den USA. 
    • Bei einem deutlich schwächeren Wachstum könnte die EZB ihre Zinssenkungen wieder aufnehmen. Das spräche für eine längere Duration.
    HIGH YIELD USA

    people
    • Die Fundamentaldaten bleiben gut; Verschuldung und Zinsdeckungsgrade entsprechen etwa ihren Langfristdurchschnitten. 
    • Zuversichtlich stimmen auch die niedrigen Ausfallerwartungen, die hohen Mittelzuflüsse und der Konjunkturausblick. 
    • Die Spreads sind jetzt allerdings so eng wie seit 2007 nicht mehr.
    IM EINZELNEN
    • Wegen des Risiko-Ertrags-Profils mit sehr engen Spreads bleiben wir neutral positioniert. 
    • Wir bevorzugen u.a. den Finanzsektor und meiden Branchen mit strukturellen Schwächen. 
    • Wegen der geringen Streuung ist die Einzelwertauswahl umso wichtiger. 
       
    HIGH YIELD EURORAUM

    tick-3
    • Die Fundamentaldaten haben nachgelassen, sind aber noch immer gut. 
    • Die lockerere Geldpolitik könnte einer weiteren Abschwächung entgegenwirken. 
    • Das wachsende Emissionsvolumen in Europa könnte Spreadausweitungen zur Folge haben. 
    IM EINZELNEN
    • Der guten Markttechnik und den recht ordentlichen Fundamentaldaten stehen enge Spreads gegenüber. 
    • Wie auch an anderen Märkten setzen wir auf Qualität. 
    • Wir bevorzugen amerikanische High-YieldAnleihen gegenüber europäischen, da wir in den USA mehr interessante Einzelwerte finden.

     

    Die hier dargestellten Meinungen sind die der MFS Investment Solutions Group, eines Teils der Vertriebssparte von MFS. Sie können von denen der Portfoliomanager und Analysten von MFS abweichen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder Hinweis auf beabsichtigte Transaktionen von MFS verstanden werden.

    Am Puls der Märkte nutzt das Know-how von MFS, um für die Asset-Allokation besonders wichtige Marktentwicklungen zu analysieren. Wir schätzen die Meinungsvielfalt in unserem Investmentteam. Wenn die Positionierungen und Markteinschätzungen unserer Investmentexperten von den Einschätzungen in dieser Publikation abweichen, kann das an deren persönlicher Anlagephilosophie, dem Risikobudget oder den Treuhandpflichten gegenüber unseren Kunden liegen.

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    Die hier dargestellten Meinungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder als Hinweis darauf verstanden werden, dass für irgendein Anlageprodukt von MFS irgendeine Transaktion geplant ist. Prognosen sind keine Garantien.


Wirtschaft & Märkte

Dollarabwertung? 

UNSERE SICHT 

  • 2025 wertete der US-Dollar gegenüber Industrieländer- wie auch Emerging-MarketWährungen ab. 

  • 2026 könnte er weiter nachgeben – leicht gegenüber dem Euro und stark gegenüber Emerging-Market-Währungen. 

  • Die anhaltende Dollarschwäche (aufgrund der US-Politik) könnte Emerging-Markt-Anlagen guttun.

Weiter stabiler Weltwirtschaftsausblick 

UNSERE SICHT  

  • Den Daten zufolge lässt die Weltkonjunktur nicht nach. Das Wachstum ist mäßig, aber stabil.

  • Steigende Frühindikatoren sprechen für eine gute Konjunktur und weitere KI-Investitionen, vor allem in den USA und Europa. 

  • Dennoch bleiben Risikofaktoren wie ein nachlassendes Interesse an Technologiewerten, Inflation, Handelskonflikte und die unsichere Weltlage.

Mögliche Ertragsunterschiede durch unterschiedliche Geldpolitik

UNSERE SICHT  

  • Jahrelang waren die Leitzinsentscheidungen weltweit synchron. Aber jetzt wird die Geldpolitik heterogener, weil sich die Konjunktur auseinanderentwickelt.

  • Aktive Anleihenmanager können das nutzen, um schwierigere Anleihenmärkte zu meiden und dort zu investieren, wo die Chancen am größten sind.

Möglicher Gewinnanstieg auf breiter Front

UNSERE SICHT  

  • Beim Gewinnwachstum lässt der Vorsprung der großen Technologiewerte gegenüber den übrigen Aktien nach. 

  • Wenn die Gewinne auf breiterer Front zulegen, nimmt auch die Marktbreite zu. 

  • Wenn die Hyperscaler mehr investieren, statt Aktien zurückzukaufen, könnte sich ihre Kursentwicklung der der übrigen Aktien annähern.


Industrieländeraktien: USA 
Euro-Ausgabe

 

 

USA

large meter


 UNTERGEWICHTET      NEUTRAL      ÜBERGEWICHTET

 

 

  • Wegen der guten Rahmenbedingungen – mit besseren Gewinn- und Konjunkturerwartungen in diesem Jahr – sind wir optimistischer geworden. 
  • Die Bewertungen sind sehr hoch, sodass weiterhin vor allem Unternehmensgewinne für Ertrag sorgen werden. 
  • Geld- und Fiskalpolitik stützen den Markt noch immer. 
  • Wir bevorzugen Large und Mid Caps gegenüber Small Caps sowie Substanzwerte gegenüber Wachstumswerten.

 

IM EINZELNEN
LARGE CAPS
  • Die hohen Bewertungen bleiben ein Risiko, doch stiegen nicht nur die Kurse, sondern auch die Gewinne der Mega Caps kräftig. 
  • Wenn die Gewinne jetzt auf breiterer Front zulegen und sich die Konjunktur belebt, könnten Zykliker und Substanzwerte weiter aufholen.

     
SMALL UND MID CAPS
  • Der starke US-Konsum hilft Small und Mid Caps, die vor allem im Inland aktiv sind. 
  • Die Bewertungen liegen noch immer unter denen von Large Caps. 
  • Small und Mid Caps sind meist zinssensitiver, sodass sie von fallenden Zinsen profitieren dürften.

     

 

WACHSTUMSWERTE
  • Der Vorsprung der Technologie-MegaCaps beim Gewinnwachstum dürfte 2026 nachlassen. 
  • Wachstumstitel bleiben teuer. Eine gute Performance dürfte daher weiterhin hohe Unternehmensgewinne erfordern.



SUBSTANZWERTE
  • Bei einer stärkeren Konjunktur könnten zyklische Substanzwerte Mehrertrag verzeichnen. 
  • Noch immer sind Substanzwerte günstiger als Wachstumswerte, was sie vergleichsweise attraktiv macht. 



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Industrieländeraktien: Andere Länder 
Euro-Ausgabe

 UNTERGEWICHTET      NEUTRAL    ÜBERGEWICHTET

EUROPA OHNE GROSSBRITANNIEN
 
people
  • Europas Wirtschaft wächst weiter, das Wachstum stabilisiert sich, und die deutschen Sondervermögen helfen. 
  • Niedrigere Zinsen sind gut für das Wirtschaftsklima, sodass die Einkaufsmanagerindizes steigen. 
  • Die Unternehmensgewinne dürften sich 2026 kräftig erholen.
     
IM EINZELNEN

  • Die expansive Fiskalpolitik und die lockerere Geldpolitik helfen den Unternehmensgewinnen. Di
  • Die Bewertungen sind gestiegen. Künftig dürften die Kurse stärker den Unternehmensgewinnen folgen. 
  • Wegen der neuen Konkurrenz aus China sollte man mehr auf die Fundamentaldaten achten und gezielter investieren.
GROSSBRITANNIEN

people
  • Das britische Wirtschaftswachstum bleibt eher niedrig. Der schwächere Arbeitsmarkt dämpft den Konjunkturausblick, die angespannten Staatsfinanzen verhindern Konjunkturprogramme. 
  • Mit dem FTSE kann man aber umfassend in weltweite Entwicklungen investieren.
IM EINZELNEN

  • Britische Banken bleiben trotz der jüngsten Mehrerträge vielversprechend – wegen ihrer guten Kapitalausstattung und ihrer stabilen Finanzen.
  • Mit dem FTSE kann man in führende Grundstoff-, Verteidigungs- und Konsumverbrauchsgüterwerte investieren. Großbritannien bleibt ein Markt für Einzelwertexperten.
JAPAN

people
  • Japanische Aktien profitieren von der starken Weltkonjunktur, der Aussicht auf Reallohnwachstum und der expansiven Fiskalpolitik. 
  • Dennoch bleiben Risiken wie die Spannungen mit China und die Sorge um die Staatsfinanzen.
     
IM EINZELNEN

  • Corporate-Governance-Reformen sorgen weiter für Rückkäufe, Fusionen und Übernahmen und höhere Aktionärserträge. 
  • Die Gewinnrevisionen bleiben positiv, und die Bewertungen sind noch immer niedrig. Sorgen machen aber die steigenden Zinsen. 
  • Wegen der besseren Marktstimmung fließt wieder mehr Anlagekapital ins Land.

Emerging Markets
Euro-Ausgabe

 UNTERGEWICHTET      NEUTRAL    ÜBERGEWICHTET

AKTIEN
 
people
  • Die Entspannung zwischen China und den USA hilft kurzfristig. Man gewinnt Zeit. 
  • Die jüngste Dollarstärke hat geschadet. Langfristig rechnen wir aber mit einer weiteren Dollarabwertung.
     
IM EINZELNEN

  • Auch den Emerging Markets kann der Ausbau von KI und anderen Technologien nutzen. Außerdem verfügen sie über strategisch wichtige Rohstoffe. 
  • Richten Sie Ihr Portfolio so aus, dass es vom strukturellen Wachstum profitiert und sich die Währungs- und Liquiditätsrisiken in Grenzen halten.
FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN

people
  • Die hohen Mittelzuflüsse führten zu steigenden Bewertungen. 
  • Die Renditen sind gefallen, und die Fundamentaldaten haben sich verschlechtert. Im Langfristvergleich ist aber beides noch immer attraktiv.
     
IM EINZELNEN

  • Weltweite Risiken treffen die Emerging Markets stärker. Umso wichtiger ist die Länderauswahl. 
  • Trotz der unsicheren Weltlage und der Handelskonflikte sind die Emerging Markets stabil. Die Assetklasse bietet weiter attraktive Chancen.
LOKALWÄHRUNGSANLEIHEN

people
  • Wegen der hohen Realrenditen könnten die Zinsen in den Emerging Markets weiter gesenkt werden. 
  • Die Fundamentaldaten bleiben gut, während die Staatsfinanzen der Industrieländer zuletzt schwächer wurden.
     
IM EINZELNEN

  • Die Assetklasse ist von Natur aus eine eher taktische Anlage. Sie ist volatil, mit hohen Währungsrisiken. 
  • Wegen der Euroaufwertung gegenüber den Emerging-Market-Währungen bleiben wir vorerst neutral positioniert.


Anleihen
Euro-Ausgabe

 UNTERGEWICHTET      NEUTRAL      ÜBERGEWICHTET

US-STAATSANLEIHEN

tick-2
  • Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt könnten schwächeln, aber die Inflationserwartungen lassen nach. 
  • Die Zölle könnten aber die Inflation anheizen und es der Fed nicht leicht machen. 
  • Tendenziell rechnen wir aber mit weiteren leichten Zinssenkungen.
IM EINZELNEN
  • Wir bleiben wegen der eher schwächeren Konjunktur neutral positioniert. 
  • Beschäftigung, Lohnentwicklung und Arbeitslosenzahlen bleiben wichtige Indikatoren.
     
INVESTMENTGRADE USA

people
  • Die Fundamentaldaten bleiben wegen der wieder höheren Margen und freien Cashflows recht gut. 
  • Die Spreads liegen weiter nur knapp über ihren Allzeittiefs. 
  • Hohe Mittelzuflüsse stützen die hohen Bewertungen.

     
IM EINZELNEN
  • Da die Fed die Zinsen eher weiter senkt, bleiben wir zuversichtlich. 
  • Investmentgrade-Anleihen profitieren wegen ihrer längeren Duration stärker von Zinssenkungen als High Yield. 
  • Wegen der engen Spreads achten wir auf Qualität.
INVESTMENTGRADE EURORAUM 

people
  • Die soliden Fundamentaldaten und die gute Markttechnik sorgen für hohe Bewertungen. 
  • Europas expansive Fiskalpolitik dürfte u.a. dem Vereidigungs- und dem Versorgersektor nützen. 
  • Die Spreads sind heute eng wie selten. 
IM EINZELNEN
  • Trotz der engen Spreads sind die Renditen hoch. 
  • Der Konjunkturausblick ist mäßig, aber die niedrige Inflation hilft InvestmentgradeAnleihen. 
  • Bei den derzeitigen Bewertungen halten wir defensive Investmentgrade-Titel für interessanter als High Yield.
EURORAUM-STAATSANLEIHEN*

people
  • Weil die EZB ihre Zinssenkungen beendet hat, sind die Bewertungen nicht mehr günstig. 
  • Der expansiven Fiskalpolitik in manchen Ländern steht der Haushaltsstreit in anderen gegenüber. 
  • Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben werden voraussichtlich das Wachstum fördern.
IM EINZELNEN
  • Wir sind nicht mehr ganz so zuversichtlich, vor allem wegen der Konjunkturdaten und der relativen Bewertung gegenüber den USA. 
  • Bei einem deutlich schwächeren Wachstum könnte die EZB ihre Zinssenkungen wieder aufnehmen. Das spräche für eine längere Duration.
HIGH YIELD USA

people
  • Die Fundamentaldaten bleiben gut; Verschuldung und Zinsdeckungsgrade entsprechen etwa ihren Langfristdurchschnitten. 
  • Zuversichtlich stimmen auch die niedrigen Ausfallerwartungen, die hohen Mittelzuflüsse und der Konjunkturausblick. 
  • Die Spreads sind jetzt allerdings so eng wie seit 2007 nicht mehr.
IM EINZELNEN
  • Wegen des Risiko-Ertrags-Profils mit sehr engen Spreads bleiben wir neutral positioniert. 
  • Wir bevorzugen u.a. den Finanzsektor und meiden Branchen mit strukturellen Schwächen. 
  • Wegen der geringen Streuung ist die Einzelwertauswahl umso wichtiger. 
     
HIGH YIELD EURORAUM

tick-3
  • Die Fundamentaldaten haben nachgelassen, sind aber noch immer gut. 
  • Die lockerere Geldpolitik könnte einer weiteren Abschwächung entgegenwirken. 
  • Das wachsende Emissionsvolumen in Europa könnte Spreadausweitungen zur Folge haben. 
IM EINZELNEN
  • Der guten Markttechnik und den recht ordentlichen Fundamentaldaten stehen enge Spreads gegenüber. 
  • Wie auch an anderen Märkten setzen wir auf Qualität. 
  • Wir bevorzugen amerikanische High-YieldAnleihen gegenüber europäischen, da wir in den USA mehr interessante Einzelwerte finden.

 

Die hier dargestellten Meinungen sind die der MFS Investment Solutions Group, eines Teils der Vertriebssparte von MFS. Sie können von denen der Portfoliomanager und Analysten von MFS abweichen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder Hinweis auf beabsichtigte Transaktionen von MFS verstanden werden.

Am Puls der Märkte nutzt das Know-how von MFS, um für die Asset-Allokation besonders wichtige Marktentwicklungen zu analysieren. Wir schätzen die Meinungsvielfalt in unserem Investmentteam. Wenn die Positionierungen und Markteinschätzungen unserer Investmentexperten von den Einschätzungen in dieser Publikation abweichen, kann das an deren persönlicher Anlagephilosophie, dem Risikobudget oder den Treuhandpflichten gegenüber unseren Kunden liegen.

Quelle der Indexdaten: MSCI. MSCI gibt keinerlei Garantien oder Gewährleistungen und übernimmt keinerlei Verantwortung für die hierin enthaltenen MSCI-Daten. Die MSCI-Daten dürfen weder weitergegeben noch als Grundlage für andere Indizes, Wertpapiere oder Finanzprodukte genutzt werden. Dieses Dokument wurde von MSCI weder erstellt noch genehmigt oder geprüft.

Quelle und Eigentümer der Handelsmarken, Dienstleistungsmarken und Copyright-Angaben zu den Russell-Indizes ist die Frank Russell Company (Russell). Russell® ist eine Handelsmarke der Frank Russell Company. Weder Russell noch seine Lizenzgeber übernehmen irgendeine Haftung für Fehler oder Auslassungen in den Russell-Indizes und/oder Russell-Ratings oder die in diesem Dokument enthaltenen Daten. Niemand sollte sich auf die Russell-Indizes, Russell-Ratings und/oder auf die in diesem Dokument enthaltenen Daten verlassen. Die Russell-Informationen dürfen nur mit vorheriger und ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Russell weitergegeben werden. Der Inhalt dieses Dokuments wurde/wird von Russell nicht beworben, unterstützt oder genehmigt.

Standard & Poor’s® und S&P® sind eingetragene Handelsmarken von Standard & Poor’s Financial Services LLC (S&P); Dow Jones ist eine eingetragene Handelsmarke von Dow Jones Trademark Holdings LLC (Dow Jones). S&P Dow Jones Indices LLC hat ihre Nutzung genehmigt, und MFS darf sie zu bestimmten Zwecken nutzen. Der S&P 500® ist ein Produkt von S&P Dow Jones Indices LLC. Das Unternehmen hat MFS die Nutzung des Index genehmigt. Die Produkte von MFS werden von S&P Dow Jones Indices LLC, Dow Jones, S&P oder ihren Tochterunternehmen nicht gefördert, angeboten, vertrieben oder beworben. Weder S&P Dow Jones Indices LLC noch Dow Jones, S&P oder ihre Tochterunternehmen treffen eine Aussage darüber, ob diese Produkte empfehlenswert sind. BLOOMBERG® ist eine Handels- und Dienstleistungsmarke von Bloomberg Finance L.P. und seinen Tochtergesellschaften (zusammen „Bloomberg“). Bloomberg oder seine Lizenzgeber besitzen alle geistigen Eigentumsrechte an den Bloomberg-Indizes. Bloomberg hat dieses Dokument weder bestätigt noch genehmigt, garantiert weder die Richtigkeit noch die Vollständigkeit irgendeiner hierin enthaltenen Information, gibt keine explizite oder implizite Garantie im Zusammenhang mit den daraus gezogenen Schlüssen und schließt im größten nach anwendbarem Recht zulässigen Umfang jedwede Haftung oder Verantwortung für Schäden aus, die im Zusammenhang mit diesen Informationen entstehen.

Die hier dargestellten Meinungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder als Hinweis darauf verstanden werden, dass für irgendein Anlageprodukt von MFS irgendeine Transaktion geplant ist. Prognosen sind keine Garantien.

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