Am Puls der Märkte (Euro-Ausgabe)
Unsere Marktexperten liefern aktuelle Einschätzungen von Wirtschafts- und Marktentwicklungen, die unsere Kunden beschäftigen.
Market Insights Team
IM ÜBERBLICK
|
Wirtschaft & Märkte
Volatilität niedriger als vor dem Krieg |
UNSERE SICHT
|
Investitionen lösen Konsum als wichtigsten Wachstumstreiber ab |
UNSERE SICHT
|
Aktien profitieren vom besseren Gewinnausblick |
UNSERE SICHT
|
Stärkere Ertragsstreuung erfordert einen selektiven Ansatz |
UNSERE SICHT
|
Industrieländeraktien: USA
Euro-Ausgabe
| USA |

• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
|
| IM EINZELNEN |
| LARGE CAPS |
|
| SMALL UND MID CAPS |
|
| WACHSTUMSWERTE |
|
| SUBSTANZWERTE |
|
Industrieländeraktien: Andere Länder
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| EUROPA OHNE GROSSBRITANNIEN |
- Die Gewinne bleiben hoch, aber die Zuversicht am Markt lässt allmählich nach.
- Der Irankrieg schadet Europa; das Wachstum nimmt ab, und die Inflation bleibt hoch.
- Wegen des geringen KI-Anteils könnten europäische Aktien ins Hintertreffen geraten, wenn die Marktbreite nicht zunimmt.
| IM EINZELNEN |
- Die deutschen Sondervermögen könnten dem Markt etwas nützen.
- Die Energieknappheit könnte Nachfrage und Margen dämpfen.
- Bei einer Entspannung im Nahen Osten könnte Europa von einer besseren Marktstimmung profitieren.
| GROSSBRITANNIEN |
- Das Wachstum ist schwach, die Margen geraten unter Druck.
- Für Ertrag sorgen vor allem Bank-, Energie- und Grundstoffwerte.
- Konsumgüter- und Gesundheitswerte sind schwächer.
- Die Märkte reagieren mehr auf die Politik als auf die Gewinne.
| IM EINZELNEN |
- Die Sektorstruktur könnte eine schwächere Konjunktur abfedern.
- Britische Aktien reagieren zunehmend auf Politik, Geldpolitik und Zinsen – und nicht mehr nur auf die Unternehmensgewinne.
- Wenn man der Politik wieder mehr vertraut, könnte sich die Marktstimmung bessern.
| JAPAN |
- Höhere Zinsen und Reflation stützen die Unternehmensgewinne, aber die Erträge sind heterogen.
- Corporate-Governance-Reformen und mehr Ausschüttungen an Aktionäre stützen den Markt weiter.
- Die Gewinne wachsen nach wie vor, vor allem wegen der hohen Exportnachfrage und inländischen Investitionen.
| IM EINZELNEN |
- Angesichts der stärkeren Ertragsstreuung bevorzugen wir Unternehmen mit Preismacht und Langfristpotenzial
- Höhere Zinsen könnten Finanzwerten und anderen binnenorientierten Zyklikern helfen.
- Geld- und Fiskalpolitik, höhere Investitionen und eine aktionärsfreundlichere Politik stützen weiter den Markt.
Emerging Markets
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| AKTIEN |
- Die Chancen sind vielfältig, aber uneinheitlicher.
- Taiwan und Südkorea haben China überholt, weil Halbleiterwerte von KI-Investitionen profitieren.
- Die Streuung nimmt zu. Energieexporteure und Energieimporteure entwickeln sich auseinander.
| IM EINZELNEN |
- Die Emerging Markets wachsen noch immer, aber die Volatilität dürfte zunehmen.
- Setzen Sie auf Wachstum, aber auch auf Länder, denen höhere Energiepreise nur wenig schaden.
- KI kann die Erträge stützen, aber auch die Portfoliodiversifikation dämpfen.
| FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN |
- Die Emerging Markets können wegen ihrer immer solideren Geld- und Fiskalpolitik den Irankrieg besser abfedern.
- Die Spreads bleiben eng, aber die Bewertungen sind gemessen am Gesamtertrag attraktiv.
| IM EINZELNEN |
- Die Emerging Markets waren trotz der schwierigen Weltlage erstaunlich stabil.
- Die Fundamentaldaten sind gut, und die Mittelzuflüsse halten an, was die hohen Bewertungen stabilisiert.
- Wegen der ausgeprägten einzelwertspezifischen Risiken bleibt die Länderauswahl aber zentral.
| LOKALWÄHRUNGSANLEIHEN |
- Die konfliktbedingte Schwäche der Emerging Market-Währungen belastet die zuletzt ansonsten hohen Erträge.
- Aus unserer Sicht haben Emerging-Market Währungen wenig Spielraum für eine Aufwertung gegenüber dem Euro.
| IM EINZELNEN |
- Weil die Assetklasse eher kurzfristig reagiert, können Veränderungen der globalen Risikobereitschaft Chancen und Risiken bedeuten.
- Wichtig sind die längerfristigen Folgen für die globalen Inflationserwartungen, durch die sich die Aussichten für Langläufer ändern könnten.
Anleihen
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| US-STAATSANLEIHEN |
- Wegen des Irankriegs werden jetzt keine Zinssenkungen mehr erwartet.
- Die USA sind zwar weniger vom Energiepreisschock betroffen, doch dürfte die schon jetzt hartnäckige Inflation hoch bleiben und weiter steigen.
| IM EINZELNEN |
- Zunächst könnte die Fed den Angebotsschock ignorieren, muss aber irgendwann das Inflationsrisiko und die nachlassende Nachfrage ausgleichen.
- Ein ausgewogener Arbeitsmarkt ist maßgeblich für künftige Zinsentscheidungen.
| INVESTMENTGRADE USA |
- Die Fundamentaldaten der Unternehmen bleiben gut, die Margen sind hoch, der freie Cashflow steigt, und die Verschuldungsgrade sind stabil.
- Trotz der Unsicherheit wurden die Gewinn erwartungen häufiger übertroffen als verfehlt.
- Die Spreads bleiben eng, aber US-Investmentgrade-Anleihen sind aussichtsreicher als Staatsanleihen.
| IM EINZELNEN |
- Die Spreads sind überall eng, aber wir bevorzugen weiter US-Investmentgrade Anleihen mit höheren Ratings.
- Die Renditen von Investmentgrade Unternehmensanleihen liegen weiter über ihrem 10-Jahres-Durchschnitt, was die Nachfrage stützen dürfte.
| INVESTMENTGRADE EURORAUM |
- Preisstabilität und Wachstum leiden unter dem Energiepreisschock. Kurzfristig halten sich die Folgen zwar in Grenzen, aber langfristig dürften höhere Ölpreise Unternehmen und Verbrauchern schaden.
- Die noch immer guten Fundamentaldaten federn den Energiepreisschock zwar ab, aber die engen Spreads entschädigen Anleger nicht für die aktuellen Risiken.
| IM EINZELNEN |
- Mehr Inflation und weniger Wachstum könnten die Credit-Erträge belasten und Managern mit Einzelwertexpertise und gutem Risikomanagement zugutekommen.
| EURORAUM-STAATSANLEIHEN* |
- Die EZB hat ihren Zinssenkungszyklus abgeschlossen. Die Bewertungen sind hoch.
- In Europa ist das Energierisiko höher, und die Märkte rechnen wegen der Folgen der Blockade der Straße von Hormus mit Zinserhöhungen.
| IM EINZELNEN |
- Der Inflationsausblick hat sich verschlechtert, doch scheinen die Zinserhöhungserwartungen am Markt übertrieben.
- Ein starker Wachstumsrückgang könnte künftige Zinserhöhungen schwierig machen.
| HIGH YIELD USA |
- Die unsichere Weltlage schadete der Stimmung und führte zu Mittelabflüssen.
- Nach einer anfänglichen Ausweitung sind die Spreads jetzt enger als vor dem Krieg.
- Die Fundamentaldaten bleiben gut, Verschuldung, Margen und Cashflows entsprechen etwa dem langfristigen Durchschnitt.
| IM EINZELNEN |
- Wegen der hohen Bewertungen und der schwachen Markttechnik bevorzugen wir Investmentgrade gegenüber High Yield.
- Wir bevorzugen Sektoren wie Finanzen und trennen uns von Anleihen aus langfristig schwierigen Branchen.
- Die Streuung ist gering, sodass es auf die Einzelwertauswahl ankommt.
| HIGH YIELD EURORAUM |
- Der kriegsbedingte Energiepreisanstieg hat dieses Jahr zu Mittelabflüssen und etwas weiteren Credit Spreads geführt.
- Zahlungsausfälle und Ausfallquoten sind nicht zu hoch, aber bei dauerhaft höheren Energie- und Rohstoffpreisen könnten die Risiken für High Yield steigen.
| IM EINZELNEN |
- Die bislang starken Fundamentaldaten haben sich etwas verschlechtert.
- Wegen der derzeitigen Konjunktur- und Weltlage schichten wir bei Unter nehmensanleihen weiter in Papiere mit höheren Ratings um.
- Wegen der größeren Chancenvielfalt bevorzugen wir amerikanische gegenüber europäischen High-Yield-Anleihen.
Die hier dargestellten Meinungen sind die der MFS Strategy and Insights Group, eines Teils der Vertriebssparte von MFS. Sie können von denen der Portfoliomanager und Analysten von MFS abweichen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder Hinweis auf beabsichtigte Transaktionen von MFS verstanden werden.
Am Puls der Märkte nutzt das Know-how von MFS, um für die Asset-Allokation besonders wichtige Marktentwicklungen zu analysieren. Wir schätzen die Meinungsvielfalt in unserem Investmentteam. Wenn die Positionierungen und Markteinschätzungen unserer Invest-mentexperten von den Einschätzungen in dieser Publikation abweichen, kann das an deren persönlicher Anlagephilosophie, dem Risikobudget oder den Treuhandpflichten gegenüber unseren Kunden liegen.
Quelle der Indexdaten: MSCI. MSCI gibt keinerlei Garantien oder Gewährleistungen und übernimmt keinerlei Verantwortung für die hierin enthaltenen MSCI-Daten. Die MSCI-Daten dürfen weder weitergegeben noch als Grundlage für andere Indizes, Wertpapiere oder Finanzprodukte genutzt werden. Dieses Dokument wurde von MSCI weder erstellt noch genehmigt oder geprüft.
Quelle und Eigentümer der Indexdaten, Handelsmarken, Dienstleistungsmarken und Copyright-Angaben zu den Russell-Indizes ist die Frank Russell Company (Russell). Russell® ist eine Handelsmarke der Frank Russell Company. Weder Russell noch seine Lizenzgeber übernehmen irgendeine Haftung für Fehler oder Auslassungen in den Russell-Indizes und/oder Russell-Ratings oder den in diesem Dokument enthaltenen Daten. Niemand sollte sich auf die Russell-Indizes, Russell-Ratings und/oder auf die in diesem Dokument enthaltenen Daten verlassen. Die Russell-Informationen dürfen nur mit vorheriger und ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Russell weitergegeben werden. Der Inhalt dieses Dokuments wurde/wird von Russell nicht beworben, unterstützt oder genehmigt.
Standard & Poor’s® und S&P® sind eingetragene Handelsmarken von Standard & Poor’s Financial Services LLC (S&P); Dow Jones ist eine eingetragene Handelsmarke von Dow Jones Trademark Holdings LLC (Dow Jones). S&P Dow Jones Indices LLC hat ihre Nutzung genehmigt, und MFS darf sie zu bestimmten Zwecken nutzen. Der S&P 500® ist ein Produkt von S&P Dow Jones Indices LLC. Das Unternehmen hat MFS die Nutzung des Index genehmigt. Die Produkte von MFS werden von S&P Dow Jones Indices LLC, Dow Jones, S&P oder ihren Tochterunternehmen nicht gefördert, angeboten, vertrieben oder beworben. Weder S&P Dow Jones Indices LLC noch Dow Jones, S&P oder ihre Tochterunternehmen treffen eine Aussage darüber, ob diese Produkte empfehlenswert sind. BLOOMBERG® ist eine Handels- und Dienstleistungsmarke von Bloomberg Finance L.P. und seinen Tochtergesellschaften (zusammen Bloomberg). Bloomberg oder seine Lizenzgeber besitzen alle geistigen Eigentumsrechte an den Bloomberg-Indizes. Bloomberg hat dieses Dokument weder bestätigt noch genehmigt, garantiert weder die Richtigkeit noch die Vollständigkeit irgendeiner hierin enthaltenen Information, gibt keine explizite oder implizite Garantie im Zusammenhang mit den daraus gezogenen Schlüssen und schließt im größten nach anwendbarem Recht zulässigen Umfang jedwede Haftung oder Verantwortung für Schäden aus, die im Zusammenhang mit diesen Informationen entstehen.
Die hier dargestellten Meinungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder als Hinweis darauf verstanden werden, dass für irgendein Anlageprodukt von MFS irgendeine Transaktion geplant ist. Prognosen sind keine Garantien.