Am Puls der Märkte (Euro-Ausgabe)
Unsere Marktexperten liefern aktuelle Einschätzungen von Wirtschafts- und Marktentwicklungen, die unsere Kunden beschäftigen.
Market Insights Team
IM ÜBERBLICK
|
Wirtschaft & Märkte
Ölschocks vergehen, Duration ist wichtig, Chancen gibt es immer |
UNSERE SICHT
|
Politisch bedingte Volatilität hält selten lange an |
UNSERE SICHT
|
Zentralbanken wappnen sich gegen Inflationsschock durch den Irankrieg |
UNSERE SICHT
|
Zyklische Substanzwerte vorn, Technologie-Mega-Caps unterdurchschnittlich |
UNSERE SICHT
|
Industrieländeraktien: USA
Euro-Ausgabe
| USA |

• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
|
| IM EINZELNEN |
| LARGE CAPS |
|
| SMALL UND MID CAPS |
|
| WACHSTUMSWERTE |
|
| SUBSTANZWERTE |
|
Industrieländeraktien: Andere Länder
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| EUROPA OHNE GROSSBRITANNIEN |
- Europa steht vor kurzfristigen Heraus-forderungen, weil es stärker von den höheren Energiepreisen betroffen ist als die USA.
- EZB-Szenarien zufolge sind in puncto Inflation stärkere Zweitrundeneffekte, aber nur wenig Einfluss auf das BIP zu erwarten.
- Viel hängt von der Dauer des Irankonflikts ab.
| IM EINZELNEN |
- Höhere Zinsen in Europa sprechen für höhere Kapitalkosten.
- Dem steht ein schwächerer Euro gegenüber, der in der Regel gut für die Gewinne ist.
- Angesichts der bevorstehenden Heraus-forderungen sollten sich Anleger auf rentable Unternehmen mit Preismacht und guten Bilanzen konzentrieren.
| GROSSBRITANNIEN |
- Es droht eine Flaute am Arbeitsmarkt, aber höhere Mindestlöhne drücken die inländischen Margen.
- Regierungen haben weniger finanziellen Spielraum, weil die höheren Renditen die Ausgaben bremsen; nachlassendes Wachstum und mehr Volatilität werden wahrscheinlicher.
| IM EINZELNEN |
- Bei hohen Energiepreisen und Zinsen sind britische Aktien vermutlich eine defensive Position.
- Die Erträge dürften niedrig und mit Einzelaktien zu erzielen sein, nicht mit Indexanlagen.
- Banken und Energieunternehmen dürften den Margendruck in anderen Bereichen zum Teil ausgleichen.
| JAPAN |
- Höhere Energiekosten treiben die Inflation in die Höhe und drücken die Margen, was für schwaches Wachstum spricht.
- Die straffere Geldpolitik der Bank of Japan kennzeichnet einen grundsätzlichen Wandel: Der Inflationsanstieg spricht für weitere Erhöhungen, sodass sich Aktien auseinanderentwickeln werden.
| IM EINZELNEN |
- Höhere Energiekosten sind ungünstig für Automobil- und Technologiezulieferer, während die Industriepolitik vor allem auf die Sicherung strategisch wichtiger Ressourcen ausgerichtet ist.
- Anhaltende Corporate-Governance-Reformen sorgen für bessere Investitionspolitik und stützen weiterhin die Aktionärserträge.
Emerging Markets
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| AKTIEN |
- Die Folgen des Irankrieges hängen vom Energiezugang der einzelnen Länder ab.
- Als Energieimporteure stehen asiatische Länder vor Wachstumsherausforderungen.
- Der starke US-Dollar ist ein kurzfristiges Problem.
| IM EINZELNEN |
- Wenn sich die Angebotsstörungen in Grenzen halten, könnten sich Emerging Markets gut entwickeln.
- Restrukturierungen der Lieferketten, die KI-Nachfrage und stabile Volkswirtschaften sind von Vorteil.
- Von KI-Investitionen und dem Ausbau von Datenzentren profitiert weiter vor allem Nordasien.
| FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN |
- Dank der Veränderungen von Geld- und Fiskal-politik kann die Assetklasse die möglichen Folgen des Irankrieges trotz globaler Risiken besser verkraften.
- Die Spreads sind relativ eng, und auf Grundlage der Gesamtrenditen bleiben die Bewertungen attraktiv.
| IM EINZELNEN |
- Anders als befürchtet waren Emerging-Market-Anleihen seit der Wahl Trumps sehr stabil.
- Positive Nettomittelzuflüsse stützten die hohen Bewertungen.
- Aber angesichts der erheblichen Risiken ist die Länderauswahl sehr wichtig.
| LOKALWÄHRUNGSANLEIHEN |
- Die konfliktbedingte Schwäche der Emerging-Market-Währungen belastet die zuletzt ansonsten hohen Erträge.
- Aus unserer Sicht haben Emerging-Market-Währungen wenig Spielraum für eine Aufwertung gegenüber dem Euro.
| IM EINZELNEN |
- Weil die Assetklasse kurzfristig reagiert, können Veränderungen der globalen Risikobereitschaft Chancen und Risiken bedeuten.
- Wichtig sind die längerfristigen Folgen für die globalen Inflationserwartungen, durch die sich die Aussichten für Langläufer ändern könnten.
Anleihen
Euro-Ausgabe
• UNTERGEWICHTET • NEUTRAL • ÜBERGEWICHTET
| US-STAATSANLEIHEN |
- In Reaktion auf den Irankrieg rechnen die Märkte mit Zinssenkungen der Fed.
- Die USA scheinen zwar von Energieschocks nicht betroffen zu sein, aber wenn der Krieg länger dauert, könnte die schon jetzt hohe Inflation steigen.
| IM EINZELNEN |
- Zunächst könnte die Fed den Angebotsschock ignorieren, muss aber irgendwann das Inflationsrisiko und die nachlassende Nachfrage ausgleichen.
- Ein ausgewogener Arbeitsmarkt ist maßgeblich für künftige Zinsentscheidungen.
| INVESTMENTGRADE USA |
- Solide Fundamentaldaten werden unter-stützt durch steigende Margen, höhere Cashflows und stabile Verschuldung.
- Weitere, aber nicht zu hohe Spreads bieten wenig Ausgleich für die globalen Risiken.
- Mehr Emissionen zur Finanzierung des KI-Ausbaus könnten das technische Umfeld belasten.
| IM EINZELNEN |
- Die Spreads sind überall eng, aber wir bevorzugen weiter US-Investmentgrade-Anleihen mit höheren Ratings.
- Die Renditen von Investmentgrade-Unternehmensanleihen liegen weiter über ihrem 10-Jahres-Durchschnitt, was die Nachfrage stützen dürfte.
| INVESTMENTGRADE EURORAUM |
- Energierisiken belasten Inflation und Wachstum. Kurzfristig ist das nicht problematisch, langfristig vielleicht schon.
- Die Fundamentaldaten bleiben gut, aber die Spreads sind weiter geworden und entschädigen Anleger noch immer nicht für die aktuellen Risiken.
| IM EINZELNEN |
- Mehr Inflation und weniger Wachstum könnten die Credit-Erträge belasten und Managern mit Einzelwertexpertise und gutem Risikomanagement zugutekommen.
| EURORAUM-STAATSANLEIHEN* |
- Die EZB hat ihren Zinssenkungszyklus abgeschlossen. Die Bewertungen sind hoch.
- In Europa ist das Energierisiko höher, und die Märkte rechnen wegen der möglichen Folgen des Irankrieges mit Zinserhöhungen.
| IM EINZELNEN |
- Wegen der schlechteren Inflationsaussichten haben wir unser Rating gesenkt.
- Ein starker Wachstumsrückgang könnte künftige Zinserhöhungen schwierig machen.
| HIGH YIELD USA |
- Die Spreads sind zwar etwas gestiegen, bleiben aber im langfristigen Vergleich eng.
- Trotz solider Fundamentaldaten und obwohl Verschuldung, Margen und Cashflows etwa dem langfristigen Durchschnitt entsprechen, haben die Zahlungsausfälle gegenüber dem Vorjahr zugenommen.
| IM EINZELNEN |
- Wegen der engen Spreads sind wir angesichts der Risiko-Ertrags-Aussichten untergewichtet.
- Wir bevorzugen Sektoren wie Finanzen und trennen uns von Anleihen aus langfristig problembehafteten Branchen.
- Die Streuung ist gering, sodass es auf die Einzelwertauswahl ankommt.
| HIGH YIELD EURORAUM |
- Konfliktbedingte Energiebedenken haben 2026 bisher zu Mittelabflüssen und weiteren Credit Spreads geführt.
- Zahlungsausfälle und Ausfallquoten sind nicht zu hoch, aber bei einem längeren Konflikt könnten die Risiken für High Yield steigen.
| IM EINZELNEN |
- Die bislang starken Fundamentaldaten haben sich etwas verschlechtert.
- Bei Unternehmensanleihen schichten wir weiter in Papiere mit höheren Ratings um.
- Wegen der zahlreichen Einzelwertchancen bevorzugen wir US-High-Yield gegenüber europäischen Titeln.
Die hier dargestellten Meinungen sind die der MFS Strategy and Insights Group, eines Teils der Vertriebssparte von MFS. Sie können von denen der Portfoliomanager und Analysten von MFS abweichen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder Hinweis auf beabsichtigte Transaktionen von MFS verstanden werden.
Am Puls der Märkte nutzt das Know-how von MFS, um für die Asset-Allokation besonders wichtige Marktentwicklungen zu analysieren. Wir schätzen die Meinungsvielfalt in unserem Investmentteam. Wenn die Positionierungen und Markteinschätzungen unserer Invest-mentexperten von den Einschätzungen in dieser Publikation abweichen, kann das an deren persönlicher Anlagephilosophie, dem Risikobudget oder den Treuhandpflichten gegenüber unseren Kunden liegen.
Quelle der Indexdaten: MSCI. MSCI gibt keinerlei Garantien oder Gewährleistungen und übernimmt keinerlei Verantwortung für die hierin enthaltenen MSCI-Daten. Die MSCI-Daten dürfen weder weitergegeben noch als Grundlage für andere Indizes, Wertpapiere oder Finanzprodukte genutzt werden. Dieses Dokument wurde von MSCI weder erstellt noch genehmigt oder geprüft.
Quelle und Eigentümer der Indexdaten, Handelsmarken, Dienstleistungsmarken und Copyright-Angaben zu den Russell-Indizes ist die Frank Russell Company (Russell). Russell® ist eine Handelsmarke der Frank Russell Company. Weder Russell noch seine Lizenzgeber übernehmen irgendeine Haftung für Fehler oder Auslassungen in den Russell-Indizes und/oder Russell-Ratings oder den in diesem Dokument enthaltenen Daten. Niemand sollte sich auf die Russell-Indizes, Russell-Ratings und/oder auf die in diesem Dokument enthaltenen Daten verlassen. Die Russell-Informationen dürfen nur mit vorheriger und ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Russell weitergegeben werden. Der Inhalt dieses Dokuments wurde/wird von Russell nicht beworben, unterstützt oder genehmigt.
Standard & Poor’s® und S&P® sind eingetragene Handelsmarken von Standard & Poor’s Financial Services LLC (S&P); Dow Jones ist eine eingetragene Handelsmarke von Dow Jones Trademark Holdings LLC (Dow Jones). S&P Dow Jones Indices LLC hat ihre Nutzung genehmigt, und MFS darf sie zu bestimmten Zwecken nutzen. Der S&P 500® ist ein Produkt von S&P Dow Jones Indices LLC. Das Unternehmen hat MFS die Nutzung des Index genehmigt. Die Produkte von MFS werden von S&P Dow Jones Indices LLC, Dow Jones, S&P oder ihren Tochterunternehmen nicht gefördert, angeboten, vertrieben oder beworben. Weder S&P Dow Jones Indices LLC noch Dow Jones, S&P oder ihre Tochterunternehmen treffen eine Aussage darüber, ob diese Produkte empfehlenswert sind. BLOOMBERG® ist eine Handels- und Dienstleistungsmarke von Bloomberg Finance L.P. und seinen Tochtergesellschaften (zusammen Bloomberg). Bloomberg oder seine Lizenzgeber besitzen alle geistigen Eigentumsrechte an den Bloomberg-Indizes. Bloomberg hat dieses Dokument weder bestätigt noch genehmigt, garantiert weder die Richtigkeit noch die Vollständigkeit irgendeiner hierin enthaltenen Information, gibt keine explizite oder implizite Garantie im Zusammenhang mit den daraus gezogenen Schlüssen und schließt im größten nach anwendbarem Recht zulässigen Umfang jedwede Haftung oder Verantwortung für Schäden aus, die im Zusammenhang mit diesen Informationen entstehen.
Die hier dargestellten Meinungen können sich jederzeit ändern. Sie dürfen nicht als Anlageberatung, Angaben zur Portfoliopositionierung, Wertpapierempfehlung oder als Hinweis darauf verstanden werden, dass für irgendein Anlageprodukt von MFS irgendeine Transaktion geplant ist. Prognosen sind keine Garantien.